Salze, Säuren und Laugen

Aus Domeyer

Wechseln zu: Navigation, Suche

Epochenunterricht im Mai 2011

Interessanter Link zum Bau von geometrischen Körpern aus Papier

Inhaltsverzeichnis

Salze

Allgemeines über Salze

Salz nicht gleich Salz!

Allgemeine Eigenschaften von Salzen:

  • Stoffe die bei normalen Bedingungen fest sind.
  • Können keinen Strom leiten.
  • Lassen sich nicht verformen.
  • Zerspringen unter genügendem Druck in viele kleine Kristalle.
  • Salze sind hart und spröde.
  • Salze haben in der Regel eine hohe Schmelztemperatur: Bleibromid 373 °C; Kupferchlorid 620 °C; Natriumchlorid 801 °C; Calciumoxid 2570 °C.
  • Löslichkeit: viele Salze sind gut löslich einige sind praktisch unlöslich.
  • Salze sind gut kristallisieren der Stoffe, sie können aus wässrigen Lösungen leicht gewonnen werden, zum Beispiel durch Eindampfen.
  • Salze kristallisieren in ganz verschiedenen Formen aus.
  • Salze sind lichtdurchlässig.
  • Salze haben verschiedene Farben.

Salz in der Mythologie

Salz war ein Symbol des Lebens, des Glücks, des Reichtums und der Gesundheit. Zum Beispiel: teilt man Salz mit anderen, so zeigt man sich bereit, sein Glück zu teilen. Salz symbolisiert Freundschaft.

Salz in der Antike bis zur Neuzeit

Schutz: Bei allen wichtigen Anlässen des Lebens (Geburt, Taufe, Hochzeit, Reise, Tod, Hausbau, etc) wurde Salz ausgestreut. Bevor ein junges Ehepaar in das neue Haus einzog, wurden die Räume mit Salz ausgestreut, um die bösen Geister zu vertreiben. Es war auch Garant für Glück und Reichtum: unvorsichtigerweise Salz zu verschütten, brachte Unglück. Die Griechen und Römer verwendeten Salzwasser als Weihwasser (Schutz und Abwehr).

Reinigung: Zum Auflösen bestehender Schwierigkeiten, Streit, Unruhe, Ängste, Sorgen oder um verstorbene Seelen aus ihrer irdischen Verhaftung zu befreien.

Heilung: Da Salz die Eigenschaft hat, Totes vor Zerfall und Verwesung zu bewahren, wurde ihm besondere lebenspendende Kraft zugeschrieben. Die Germanen sahen im Salz die Verbindung von Feuer und Wasser, es war für sie göttlich. Im Mittelalter war Salz der Übermittler göttlicher Segenskraft (Taufritus). Salz war somit ein generelles Heilmittel, äußerlich und innerlich.

Bedeutung des Salzes für unser tägliches Leben

  • Salzaufnahme pro Tag 10 g
  • Salz macht durstig
  • Salz konserviert
  • Tausalz
  • Viehsalz
  • Geschirrspülsalz für die Wasserenthärtung

Aber: nur 3 % der Salzproduktion wird für die menschliche Ernährung eingesetzt.

Übersicht zur Verwendung von Salz (Natriumchlorid)

Woher kommt das Salz im Meer?

  • Vulkanausbrüche bringen lösliche Mineralien an die Oberfläche der Erde. Regenwasser löst diese Mineralien. Über die Gewässer gelangen die Lösungen ins Meer.
  • Meere, die austrocknen, hinterlassen Salz. Würden alle Ozeane austrocknen, so hätten wir eine 36 m dicke Salzschicht auf dem gesamten Globus.

Steinsalz-Vorkommen in Deutschland

Salz gibt es in Deutschland in unvorstellbaren Mengen. In mächtigen und ausgedehnten Schichten lagert es unter der Erde. In den undurchlässigen Mineralablagerungen kann man aber nicht nur Erdgas, die Bundesreserven an Rohöl und, wie manche hoffen, radioaktive Abfälle lagern. Das Salzbergwerk Stetten ist das älteste in Deutschland. Seit 1856 wird hier Salz gewonnen. Etwa 100 m unterhalb der Talsohle findet sich eine 8-10 m mächtige Salzschicht, die sich auf einer Fläche von 180 km² ausdehnt.

Versuche V1 - V3

Versuche mit Kaliumpermanganat

Energiebilanz beim Lösen von Salzen

Kältemischungen

Osmose

Zur Löslichkeit von Salzen

Zum Kristallwasser

Die Zerlegung von Salzen

Die Neutralisation

Übungsblätter und Klassenarbeiten

Chemie-Arbeit von 2009

Chemiearbeit vom 02.10.2014 mit Lösungen

Persönliche Werkzeuge